Apache-Cheyenne
Bully bei Sommerhitze

Unsere Rasse ist leider sehr anfällig für Hitze und auf hohe Temperaturschwankungen (von kalt in warm).
Nur so können wir dafür sorgen, dass es unseren Bullys gut geht und sie bestens durch den Sommer kommen...
Leider ist unsere Rasse sehr hitzeempfindlich. Es gibt zwar sehr große, individuelle Unterschiede, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Bulldogs, wie die meisten kurznasigen Hunde, Wärme schlecht vertragen.
Eigenartiger Weise scheinen Junghunde über 3 Monate bis zu einem Jahr am wenigsten darunter zu leiden.
Es gibt vielerei Hilfen, wenn ein Bulldog anfängt zu keuchen und seine Überhitzung ihn in immer größere Pannik versetzt. Man muss ihn an einem kühlen Ort bringen, ohne viele Zuschauer und möglichst ruhig behandeln.
Man benetzt ihn grosszügig mit Wasser über Nacken und Rücken.Nie darf man ihn ganz in kaltes Wasser stellen, dieser Schock könnte seinen Tod bedeuten!!!
Durch langes Keuchen schwellen die Schleimhäute des Rachens stark an und verengen die Luftpassage.Es kann sich dann zäher Schleim bilden, der ein zusätzliches Hindernis darstellt. Wenn sich auch noch die Zunge blau verfärbt, wird es lebensbedrohlich.
itronensaft in den Schlund geben, hilft den Schleim zu lösen, dass er erbrochen werden kann. Sicherheitshalber sollten Sie einen Tierarzt kommen lassen, bevor es ihm ganz schlecht geht.
Wichtig ist, den Hund nicht noch herumlaufen lassen. Nass-kalte Tücher oder Eiswürfel auf den Kopf legen und immer wieder mit Wasser begießen zur Abkühlung Liegen lassen, wohin immer er sich legen will.
Reisen bei heissem Wetter darf man nur mit Bulldogas wagen, die sich dabei ruhig verhalten, nicht aufregen und gerne Autofahren.
Auf Fahrten bei warmen Wetter bringen einige gefrorene Kühlelemente, die in ein Frottiertuch gewickelt neben oder unter dem mitreisenden Hund liegen, angenehme Temperatur.
Hat man die Möglichkeit, vor einer längeren Fahrt einen Kanister oder grosse Plastikflaschen mit Wasser gefrieren lassen, halten diese mehrere Stunden kühl. Besser und sicherer aber ist, bei warmen Wetter den Bulldog zu Hause zu lassen.
Irrtümlicher Weise glaubt man oft, dass die Sommerhitze nicht in die Wälder dringe und man dort unbeeinträchtigt lange Spaziergänge unternehmen könne.
Dies ist aber nur in den Morgenstunden der Fall. Untertags bleibt es wohl schattig, die Luft aber steht und ist feucht-warm.
Diese Klima kann Kühle vortäuschen und genau dadurch für Bulldogs gefährlich werden, weil man es falsch einschätzt.An heissen Tagen müssen Bulldogs in Ruhe gelassen werden. Erlauben Sie ihm dann nicht, mit Kindern, anderen Hunden oder mit Bällen zu spielen oder herumzutoben. Bulldogs geben nie auf sich selbst acht, ereifern sich leicht und spüren nicht mehr, wenn es zuviel wird.Im Gegensatz dazu ertragen Bulldogs Kälte und Nässe sehr gut., solange sie in Bewegung sind. Sie benötigen weder Regen- und noch Pelzmäntelchen.
Wenn die meisten Bulldogs, wie viele andere Rassen auch, bei Regenwetter vorerst nicht gerne hinaus wollen, macht es ihnen nichts mehr aus, sobald sie mal weg von zu Hause sind. Gutes Abtrocknen mit Haushaltspapier oder Tuch bei der Rückkehr, reicht vollständig.
Gefährlich für Erkältungen ist das Anbinden und Wartenlassen bei kalten oder nassen Wetter vor Geschäften, nicht das Spazierengehen.










